
– eines unserer wichtigsten Anliegen. Es ist kein Geheimnis, dass Menschen mit einer psychischen Erkrankung häufig stigmatisiert werden. Meist passiert das schon bevor man überhaupt die Hintergründe kennt.
Das wollen wir durchbrechen! Das muss aufhören!
Die Stigmatisierung von Dingen, das In-Schubladen-Stecken und Abstempeln kennen wir aus vielen Bereichen des Lebens. Sicher hast du dich auch schon mal dabei erwischt, wie du etwas oder jemanden be- oder verurteilt hast. Das ist grundsätzlich etwas ganz Normales, denn das liegt einfach in unserer Natur. Das bedeuet aber nicht, dass das auch (immer) in Ordnung oder gar richtig ist.
Stell dir einmal vor du selbst wirst verurteilt für etwas, wofür du gar nichts kannst. Das beste Beispiel sind hier Kopfkrawalle. Betroffene suchen sich nicht aus, in dieser Siatuation zu sein. Natürlich nicht – denn Kopfkrawalle beeinflussen nicht nur unser Denken, unser Fühlen und unser Empfinden sondern machmal sogar auch unseren Körper als solchen. Körperliche Begleiterscheinungen und Symptome sind mehrfach nachgewiesen und ebenso wenig selbstverschuldet wie die Kopfkrawalle an sich.
Aber zurück zum Thema: Das Abstempeln. Wenn wir ehrlich sind, ist es noch viel mehr als das. Es ist Diskriminierung, Mobbing, ein Nieder-Machen von anderen. Es ist einfach nicht korrekt. Es ist nicht fair!
Hinter jeder Erkrankung steckt auch immer eine Geschichte. Gründe, wieso man betroffen ist. Erlebnisse, die man hatte. Normen, mit denen man vielleicht großgeworden ist. Werte, die man sich selbst steckt. Ansprüche, die man an sich selbst hat. Die Liste ist endlos. Das alles hat einen Ursprung und kommt nicht von ungefähr.
DARUM: STOPP DIE STIGMATISIERUNG! Schenke Liebe, Akzeptanz und Toleranz. Schau hinter die Fassaden, hör zu, wenn sich dir jemand anvertraut. Vor allem aber: Stempel niemanden ab.
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