Medikation

Ein weiteres Thema wofür du dich – wie bei vielen anderen auch – nicht schämen musst.

Wir knüpfen an an das Thema Therapie. Zusätzlich zu den therapeutischen Sitzungen gibt es noch die Möglichkeit für dich, auf Medikamente zurückzugreifen. Es versteht sich von selbst, dass du hier aber nicht ohne deine Ärztin oder deinen Arzt handeln darfst (und kannst), sondern dass all das in Absprache passieren muss.
Natürlich läuft hier aber (normalerweise) nichts ohne dein Einverständnis.

Es ist verständlich, dass dieses Thema vielleicht erst einmal stutzig macht. Aus eigener Erfahrung können wir dir sagen, dass man sich mit dem Gedanken, ein Medikament (oder mehrere) zu nehmen, erst einmal anfreunden muss. Das ist völlig normal, denn natürlich gibt es mögliche Nebenwirkungen. Und auch das Gefühl ist etwas komisch wenn man weiß, dass man medikamentös eingestellt wird, oder nicht?

Du kannst ruhig erst einmal in alle Richtungen denken, bevor du dich für oder gegen ein Medikament entscheidest. Eventuelle Zweifel solltest du nicht ignorieren und offen mit deiner Ärztin oder deinem Arzt besprechen. Man wird dich umfassend aufklären und beraten, um gemeinsam mit dir die für dich beste Lösung zu finden.

All die negativen Aspekte, wie zum Beispiel die schon angesprochenen Nebenwirkungen, wollen wir an dieser Stelle nicht thematisieren – hier hörst du bitte auf das Fachpersonal.

Aber lass uns doch mal die positiven Dinge betrachten. Wichtig hierbei ist uns: Wir wollen dir nichts schönreden oder aufschwatzen. Wir möchten lediglich ein paar Denkanstöße geben und dir Mut machen, es vielleicht einfach einmal auszuprobieren. Natürlich wirst du während der Einnahme vom Arzt oder der Ärztin begleitet und lässt dich und zum Beispiel auch dein Blut regelmäßig kontrollieren. Zu jeder Zeit wird dir ein Ansprechpartner für all deine Fragen zur Verfügung stehen. Sollte sich an deinem Zustand etwas (merklich) verändern, gibt es natürlich auch immer die Möglichkeit, auf ein anderes Medikament umzusteigen.

Doch wofür gibt es eigentlich Medikamente? Wobei sollen sie dir helfen? Du kannst Medikamente nehmen, um zum Beispiel deine Ängste besser in den Griff kriegen zu können, um deinen Appetit wieder etwas anregen zu können, um besser schlafen zu können, um ,,positiver gestimmt zu sein“ und … und … und … um es mal ganz platt zu sagen. Sei dir sicher: Für jeden deiner Kopfkrawalle gibt es sicherlich eine Unterstützung in Form eines Medikamentes – sogar auch viel Pflanzliches!

Lass dich einfach umfassend beraten und finde gemeinsam mit deinem Arzt oder deiner Ärztin die für dich beste Medikation. Das beste was dir hierbei passieren kann ist, dass es dir besser geht (gehen wird). Ist das nicht einen Versuch wert? Denk gerne mal darüber nach!





Danke, dass du bis hier hin gelesen hast! Teile uns und anderen gerne deine Meinung dazu mit und verfasse einen Kommentar.

Hinterlasse einen Kommentar