Wir alle fürchten uns davor, wir alle mussten es schon erleben – du auch?
Niemand wird gerne abgelehnt. Wir alle möchten akzeptiert und angenommen werden wie wir sind. Die Realität sieht aber oft ganz anders aus.
Ablehnung begegnet uns im Alltag überall – an jeder Ecke – jeden Tag. Man könnte sagen wir sind schon ziemlich gut geschult was das angeht. Besonders traurig ist es aber, wenn man abgelehnt wird für Dinge, für die man selbst nichts kann und die sich nicht beeinflussen lassen. Ein Beispiel dafür sind Kopfkrawalle.
Person A hat eine Persönlichkeitsstörung? Person B ist depressiv? Person C hat eine Phobie? Neee, da halte ich lieber Abstand. BULLSHIT!
Eine psychische Erkrankung macht uns nicht zum Außenseiter! Das sollte sie jedenfalls nicht! Eine solche Erkrankung kann man nicht sehen – was man aber natürlich mitbekommt, ist das Verhalten der oder des Betroffenen. Natürlich können Kopfkrawalle unser Handeln beeinflussen. Natürlich ist es möglich, dass die Menschen um uns herum nur deshalb überhaupt Wind davon bekommen. Und genau das führt dann oft zur Ablehnung. Ziemlich traurig, findest du nicht?
Es ist von Grund auf verkehrt jemanden abzulehnen, wenn er nicht der Norm entspricht.
A propos: Wer bestimmt eigentlich, was die Norm ist?
Es ist nicht in Ordnung, jemanden auszugrenzen, weil er ,,anders“ ist.
Was genau ist eigentlich ,,anders“?
Es ist mehr als nur moralisch verwerflich, jemanden in Schubladen zu stecken, nur weil er eine Diagnose hat.
Wer will diese Schubladen eigentlich definieren?
Wir sitzen alle im selben Boot – ganz gleich ob wir ,,außerhalb der Norm“ oder ,,anders“ sind; egal ob wir eine Diagnose haben, depressiv sind oder schizophren; egal ob wir an Kopfkrawallen leiden oder nicht.
Wann fangen wir endlich an uns gegenseitig zu akzeptieren und eben nicht auszugrenzen und abzulehnen?
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