Kennst du das: Dir ist alles zu viel.
Oder das: Alles ist zu laut.
Oder auch das: Du kannst dich auf nichts konzentrieren.
Kommt dir davon was bekannt vor? Das, was mir dann immer hilft, ist vor allem eins: Ruhe. Nichts genieße ich mehr als das. Nichts wünsche ich mir mehr. Jeden Tag. Immer wieder.
Meine Kopfkrawalle sorgen dafür, dass es in mir unheimlich laut ist. Alles dreht sich, alles ist mir zu viel. Am liebsten möchte ich einfach in Ruhe gelassen werden. Ich möchte niemanden sehen, nichts unternehmen, nichts hören, nichts fühlen. Dann geht es mir am besten. Während ich das gerade hier schreibe merke ich, wie traurig das eigentlich ist. Traurig aber wahr.
Die Ruhe ist das einzige, wonach mir ist. Am liebsten würde ich nur noch draußen sitzen — irgendwo in der Natur — weit weg von allem anderen.
Ich ertrage keinen Lärm, keine Verpflichtungen, keinen Stress. Ich kann das alles nicht mehr. Ich möchte es nicht. Warum das so ist? Ich habe genug mit mir selbst zutun. Ich bin mir selbst schon eine große Aufgabe. Ich bin nonstop unter Strom, auch wenn ich nach außen hin ein ruhiger Typ bin. In mir drin ist alles laut. Schwer. Anstrengend.
Kennst du das Gefühl? So sehen gerade alle meine Tage aus. Ich stehe morgens auf und warte nur darauf, dass der Tag endlich vorbei ist. Darauf, dass ich wieder einen Tag hinter mir lassen kann. Dabei weiß ich genau, dass der nächste genauso wird. Und der übernächste.
Ruhe ist ein wertvolles Gut für mich. Unvorstellbar wie ich es jemals geschafft habe, unter viele Menschen zu gehen. Auf Konzerte, in einen Freizeitpark. Das alles ist so weit weg für mich. Auch das ist eine Seite meiner Kopfkrawalle. Ich habe die Ruhe lieben und schätzen gelernt. Keine Ahnung, ob das jemals wieder anders sein wird. Ich weiß es nicht.
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