ERWARTUNGEN

Hast du auch oft das Gefühl, dass man hohe Erwartungen an dich hat? Dass du all diesen gerecht werden musst? Und du weißt einfach nicht, wie du das alles stemmen sollst?

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Das Leben stellt uns so viele Aufgaben. Wir haben so viele Verpflichtungen, Termine, Verantwortungen … Das alles wird oft einfach zu viel. Und dann sind da auch noch die Erwartungen, die man an uns stellt.

Das alles ist egal. Was zählt, sind deine eigenen Erwartungen an dich selbst. Aber Vorsicht: Bitte setze sie nicht zu hoch. Ein gesunder Ehrgeiz und gewisse Ansprüche an sich selbst sind in Ordnung und völlig normal. Nimm dir aber nicht zu viel auf einmal vor. Setze dir erreichbare Ziele. Nimm dir nur so viele Termine an, wie du auch bewältigen kannst. Trage vor allem Verantwortung für dich — und nicht auch noch für (viele) Andere.

Ähnliches gilt auch für die Erwartungen, die du an Andere hast. Mein Mann sagt immer ,,Erwarte nicht zu viel, dann wirst du auch nicht enttäuscht.“ — und er hat Recht. Leichter gesagt als getan? Ich weiß. Es lässt sich aber oftmals entspannter leben, wenn man genau das befolgt.

Wenn man weniger erwartet — ob es nun Verständnis ist, Toleranz oder Akzeptanz — dann kann man auch weniger enttäuscht werden. Eigentlich kannst du nur gewinnen, wenn du mit niedrigen Erwartungen an etwas herangehst.

Verwechsle aber Erwartungen nicht mit Hoffnung. Hoffnung ist noch einmal etwas ganz anderes. Natürlich hoffen wir darauf, von Anderen verstanden und akzeptiert zu werden. Natürlich wünschen wir uns mehr Toleranz für uns und unsere Kopfkrawalle. Aber können wir das auch erwarten? Eine schwierige Frage, auf die ich keine gute Antwort weiß. Darum seh ich es so: ,,Erwarte nicht zu viel, dann wirst du auch nicht enttäuscht.“








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