Etwas, das mich gefühlt schon mein ganzes Leben begleitet. Mal ist es schlimmer, mal etwas besser. Seit ich meine Kopfkrawalle habe, ist es nun ein Dauerzustand.
Kennst du auch das Gefühl von innerer Unruhe? Alles kribbelt irgendwie, du grübelst, denkst nach, bist vielleicht hektisch und kommst einfach nicht zur Ruhe. Ein sehr unangenehmes Gefühl. Man kann es nicht steuern, nicht beeinflussen, nicht beenden. Das ist das Schlimmste daran.
Eigentlich liegt es doch auf der Hand: Wenn wir innerlich unruhig sind, beschäftigt uns irgendwas. Etwas lässt uns nicht los, bereitet uns Bauchschmerzen und lässt uns sprichwörtlich keine Ruhe. Da sollte man ja meinen, dass der Ausweg ganz einfach ist: Finde eine Lösung und deine innere Unruhe legt sich wieder.
Was ist aber, wenn du den eigentlichen Grund gar nicht kennst? Kommt dir das bekannt vor?
Ich bin oftmals unruhig und weiß gar nicht genau, wieso eigentlich. Es kommt unverhofft und vor allem unangekündigt. Wäre ja auch zu schön, wenn jemand anklopfen würde und sagte: Achtung, gleich wird’s wieder holprig!
Trotz dass ich jeden Tag innerlich unruhig bin, weiß ich noch immer nicht genau, wie ich damit ,,richtig“ umgehen soll. Oftmals bleibt mir nur eins: hinlegen, Augen zu, schlafen!
Schlimmer ist es, wenn ich unterwegs bin. Zugegeben – das kommt im Moment nicht sehr oft vor, weil ich derzeit kaum das Haus verlasse – aber wenn ich dann doch mal rausgehe, dann trifft es mich mit voller Härte. In fast jedem Fall bleibt es dann nicht bei innerer Unruhe, sondern ich merke auch körperlich, dass ich mehr als angespannt bin. Ich zittere, atme schneller, habe Herzrasen, fühle mich einfach unwohl. Manchmal bekomme ich auch richtige Bauchschmerzen, nasse Hände oder werde total steif. Niemandem wünsche ich dieses Gefühl.
Ein Gefühl der Beklemmung, der Angst, der Hilflosigkeit. Überforderung. Machtlosigkeit. Kontrollverlust. Ich hasse es.
In diesem Momenten bin ich meinen Gefühlen und den Reaktionen meines Körpers komplett ausgeliefert. Schutzlos. Ich schwanke zwischen ,,alles rauslassen wollen“, schreien, weinen, weglaufen und einfach nur schweigen, mich verstecken und verkriechen wollen.
Kein Zweifel: Innere Unruhe ist ein beklemmendes Gefühl. Und ich fühle es jeden Tag.
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