Kennst du das Gefühl, erdrückt zu werden? Durch Einflüsse von außen aber vor allem auch innerlich? Ich fühle es jeden Tag. In manchen Situationen ist es schlimmer und in anderen weniger schlimm. Aber unangenehm ist es jedes Mal.
Wie gehst du mit solchen Situationen um? Ich habe für mich noch nicht den optimalen Weg gefunden. Am liebsten möchte ich ausbrechen, alles von mir abschütteln, den Druck irgendwie ablassen … Aber was, wenn es kein Ventil gibt? Was ist, wenn man nicht weiß wohin damit?
Immer öfter bin ich an diesem Punkt. Und immer öfter denke ich mir: Das muss der Punkt sein, an dem andere Leute süchtig werden. Ich möchte niemanden schlechtreden, es gibt für alles und jeden immer Gründe, warum er oder sie den Weg xy einschlägt. Ich habe keine Vorurteile und ich nehme es mir nicht raus, über andere zu urteilen. Wir alle haben unsere Geschichte.
Ich kann es jetzt nachvollziehen: Das Verlangen, sich und seine Gefühle betäuben zu wollen. Die Sehnsucht danach, einfach mal nichts zu fühlen. Nicht nachzudenken. Nicht zu grübeln. Mir keine Sorgen zu machen. Das wünsche ich mir. Das wär wunderbar.
Mein Verstand geht zum Glück dagegen an und ich wende mich generell bewusst ab von Suchtmitteln jeglicher Art. Was aber soll ich stattdessen tun? Ich ertrage diesen Druck oft nicht. Weiß nicht, wohin mit mir. Weiß nicht, was ich machen soll. Auch mein Körper spielt nicht mit. Er ist zu schwach als dass ich mich mal richtig auspowern könnte. Denn genau das bin ich: ausgepowert. Müde. Von allem. Vor allem von dem Druck in mir.
Was sicherlich nicht hilfreich ist, ist sich selbst noch mehr Druck zu machen. Zugegeben: Damit habe ich so meine Probleme. Aber ich beginne zu verstehen. Ich fange an, mir selbst Zeit zu geben.
Ich wünsche dir, dass auch du das schaffst!
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